Androgenetische Alopezie beim Mann: Was im Follikel passiert
Der erblich bedingte Haarverlust ist die häufigste Form bei Männern. Er entsteht nicht durch zu viel Testosteron allein, sondern durch genetisch unterschiedliche Empfindlichkeit bestimmter Follikel gegenüber Androgenen.
Die Rolle von DHT
Dihydrotestosteron bindet an Androgenrezeptoren. Bei genetisch empfindlichen Kopfhautfollikeln verkürzt sich die Wachstumsphase; neu gebildete Haare werden feiner und kürzer.
Warum der Hinterkopf anders reagiert
Follikel an Seiten und Hinterkopf sind häufig weniger empfindlich. Diese relative Stabilität bildet die Grundlage der Haartransplantation, ist aber nicht bei jedem Menschen gleich ausgeprägt.
Diagnose und Verlauf
Typisches Muster, Familiengeschichte und Untersuchung reichen häufig zur Einordnung. Bei atypischem Verlauf können Dermatoskopie, Zupftest, Blutuntersuchung oder selten eine Biopsie sinnvoll sein.
Quellen sind Ausgangspunkte für die redaktionelle Einordnung. Sie ersetzen keine individuelle Beurteilung.
Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information. Er ersetzt weder Untersuchung noch Diagnose oder persönliche Behandlungsempfehlung. Bei akuten oder belastenden Beschwerden medizinische Hilfe suchen.